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Sonntag 24. Juli 2011 14:56 Uhr
Flash ist Pflicht!

 

Four Music-Videos that we finished last week. Filming was done with 2x 5DmkII and 1x 7D.
As support we used a glidecam, glidetrack and a crane.

The other 3 Videos can be found on Youtube: http://www.youtube.com/user/outbreakband

Camera:
Daniel Stiefelhagen
Raphael Klemm
Steffen Bottesch

Editing: 
Rada Productions

"Light The Lake" Jetzt auf DVD!

Donnerstag 23. Dezember 2010 23:17 Uhr

Die DVD kann auf www.OMNItube.org gekauft werden. 50% des Kaufpreises gehen als Spende nach Afrika zu OM Tanganjika. Bitte kauft die DVD und zeigt sie allen euren Freunden! Helft uns die Documentation bekannt zu machen!

Links:

www.lightthelake-movie.com

Die beeindruckende Geschichte unseres Afrika-Film-Abenteuers

Donnerstag 23. Dezember 2010 17:21 Uhr

Ich befinde mich in einem Braunschweiger Café, mein Bier schon fast leer, und versuche alles aufzuschreiben. Was ist das für ein Gefühl, wenn du etwas zu Ende gebracht hast, was du noch nie zuvor getan hast? 

Mein Abenteuer begann mit einer einzigen Frage: Wie kann ich mit meinem Leben etwas bewirken? Das war im Oktober 2008. Daniel, ein sehr guter Freund von mir, und ich dachten daran eine christliche Arbeit in Sambia finanziell zu unterstützen. Doch der Gedanke, uns dafür nur in eine Bankfiliale zu bewegen ohne wirklichen Anteil am Leben der Menschen dort zu bekommen, ließ uns nicht los. 

Eines Tages sah ich im Internet einen kurzen Clip von einigen Leuten, die genau wie ich, damals 2007, die Missionare in Sambia besucht hatten. Ich kannte sie und ihren Einsatz für die Menschen vor Ort, aber dieses unproffessionelle Video war alles andere als eine würdige Präsentation dessen, was ich erlebt hatte. An diesem Abend entstand die Idee, einen professionellen Dokumentarfilm in Sambia zu drehen. Unsere ursprüngliche Idee des Bankbesuchs sollte sich in ein herausforderndes Filmabenteuer verwandeln! An dessen Ende würde ein Dokumentarfilm stehen, der das Potential hat Leute zu ermutigen, zu bewegen und zu begeistern. Wir wussten, das weder unser Geld noch unsere Erfahrungen gereicht hätten, aber wir wollten vertrauen, dass dieser Weg zu leben der Gesegnete ist. Unser eigener Anspruch und Motivation waren hoch, doch es gab auch Zweifel. Wir hatten noch keine Ahnung auf was wir uns hier einlassen würden.

Das Daniel zu dieser Zeit seine Ausbildung bei einem Fernsehsender machte, erweiterte unseren Erfahrungsstand erheblich. Allerdings hatten wir kein Equipment und es schien uns auch problematisch Tausende von Euros an Leihgebühr für die Zeit der Sambia-Reise zu investieren.

Die Lösung dafür kam im Januar 2009, als die sambische Missionsgesellschaft sich mit einer größeren, weltweit operierenden Missionsgesellschaft zusammen tat. Wir hatten gute Kontakte zu deren Medienteam in England und fragten sie, ob sie uns für dieses Filmprojekt in Sambia nun ihr Kamera-Equipment zur Verfügung stellen könnten. Kamera und Equipment wurden zugesagt.

Wir planten die Reise für August 2009 und setzten uns mit den Missionaren in Sambia in Verbindung. Wir erfuhren, dass sie im April eine Reise nach Europa machen würden - ihre erste und wahrscheinlich auch letzte. Eine einmalige Möglichkeit also, die Missionare in Deutschland zu treffen und mit ihnen über das Projekt zu reden. Als der Flug gebucht war und die Planungen und Absprachen vorangeschritten waren, erhielten wir eine Absage für das Equipment aus England. Die Kamera wurde für ein internationales Jugendevent in Süddeutschland benötigt. Der Abflug rückte näher. Würde nun doch alles nicht klappen? Hatten wir am Ende zu viel geglaubt? An diesem Punkt wurde für uns klar: Wir kaufen die Kamera. Wir waren gefordert uns auf Gott zu verlassen, dass wir das nötige Geld zusammen bekommen. Es blieben noch zwei Wochen bis zum Abflug nach Afrika. 

Ich denke es waren sehr herausfordernde zwei Wochen. Leute haben uns unterstützt, Geld geschenkt und Geld geliehen und am Ende reichte es gerade mit dem, was wir noch hatten. Am Donnerstag kam dann endlich die bestellte Kamera an und einen Tag später, am Freitag, saßen wir dann im Flieger, der uns zu unserem Zwischenstop nach Äthiopien brachte. 

Der Weg zu unserem Drehort war lang. Nach 15 Stunden Flug mussten wir noch einmal 1000 Kilometer auf sambischen Straßen zurücklegen. Reisedauer 1 bis 2 Tage, je nach Zustand der Staßen oder der Autos, dann noch zwei Stunden mit dem Boot. Das Ziel war eines der abgelegendsten Dörfer am Lake Tanganyika: Tongwa.

Wir waren am Ziel und doch erst am Anfang. Als Kulisse bot sich uns ein kleines afrikanisches Dorf, deren Lebenswelt weder elektrischen Strom noch Coca-Cola  kannte. Das öffentliche Interesse für diese Menschen hätte nicht kleiner sein können. Hier wollten wir einen jungen Mann begleiten, der gerade an diesem Ort seine Berufung sah. 

Story is king - das wussten wir, aber die Reisedauer, Zeitplan und Kosten ließen nicht mehr als eine Woche für die Dreharbeiten in Tongwa zu. Das ganze Projekt war herausfordernd und faszinierend zugleich. Kulturelle Unterschiede machten es zudem nicht einfacher.

Die Reaktion der Missionare auf unsere Filmidee war überraschend. Wir konnten nicht wissen, dass der Wunsch so einen Film zu drehen schon vorher existierte und zusammen mit einer Frau aus Südafrika schon erste Konzepte verschriftlicht wurden. Im Nachhinein, denke ich, war es Gott, der uns in all diesen unvorhersehbaren Dingen zeigen wollte, dass er die Dinge in der Hand hat und wir ihm vertrauen können.

Die Mitarbeiter in Sambia, bei denen wir wohnen konnten, lebten eine beeindruckende Authentizität, Gastfreundschaft und Leidenschaft. Für sie war völlig klar, dass in all den Schwierigkeiten, die ihre Arbeit mit sich bringt, Jesus der Motivator und Motor des Ganzen war. Ich kann persönlich sagen, das ich mich dort in Sambia, 7500 km von Braunschweig entfernt, zu Hause fühlen konnte. Die Verbundenheit, die der gemeinsame Glaube uns gibt, existiert weltweit und darüber hinaus und begeistert mich immer wieder! Auch das Konzept einheimische Missionare einzusetzen, die die Kultur kennen und so niemandem ihre eigene Kultur aufdrücken, war für mich sehr überzeugend. 

Die Vision des Teams ist auch gleichzeitig der Titel des Films: Ligth The Lake. Er beschreibt den Wunsch, die Menschen aus der Dunkelheit ins Licht zu führen. Dort, wo Hoffnungslosigkeit herrscht, wollen sie den Menschen praktisch helfen und ihnen die hoffnungsvolle Nachricht von Jesus bringen. Durch Schulbildung, dem Etablieren von Landwirtschaft, der Bekämpfung von Krankheiten und dem Vermitteln von biblischen Werten zeigt sich ihr Einsatz für die Afrikaner. Lebensnotwendige Hilfe also - in einem Land wo die Lebenserwartung bei 35 Jahren liegt. Für die Ausbildung der Missionare gibt es eine Schule in Kabwe, eine der großen Städte in Sambia. 

Eine der größten Herausforderungen war es, den roten Faden der Dokumentation zu finden. Dieser Prozess dauerte eindeutig am längsten. Viele Inhalte wurden uns erst während der Dreharbeiten bekannt und forderten eine permanente Auseinandersetzung mit dem Skript. Um den Stil von klassischen, faktenlastigen Dokumentarfilmen zu brechen, begleiten wir im Film einen Missionar und zeigen sehr persönlich, wie er und sein Team als Missionare arbeiten. 

Nach vier unglaublichen, beeindruckenden und anstrengenden Wochen landeten wir wieder in Deutschland. Im Gepäck 20 Stunden Filmmaterial (300GB HD Footage), die wir nun auf 30 Minuten kürzen mussten. Mit einem Mal hatte uns das Studium und der Alltag wieder und es schien ein ewig langer Prozess zu werden, bis wir alles geschnitten hätten. Dies war der Zeitpunkt zu verstehen, was für ein unersetzliches Netzwerk von tollen Menschen und vor allem Christen uns umgibt. Zusammen mit Leuten aus Amerika, England und Deutschland arbeiteten wir uns durch Schnitt, Ton, Farbkorrektur und Filmmusik. Viele haben uns geholfen - ohne das sie von uns etwas gefordert hätten.

Die Missionare am Tanganjikasee ermutigen immer wieder Menschen aus der "westlichen Welt", sie in Sambia zu besuchen. Ich kann es jedem empfehlen so eine Reise einmal zu tun, über den eigenen Tellerrand zu blicken und seinen Horizont zu erweitern. Es wird euer Leben verändern. Einiges was für euch heute normal ist, wird dann nicht mehr normal sein.

"Wenn du Geld für die Mission geben willst, dann nimm das erste Geld und komm her und sieh und lass dich verändern.", heißt es gegen Ende des Films. Es geht nicht darum sich ein gutes Gewissen zu kaufen. Tiefes Glück bedeutet mehr. Das Ziel des Films ist in erster Linie also nicht reines Fundraising, sondern der Versuch den Zuschauer zu ermutigen sich verändern zu lassen und selber andere zu verändern. Multiplikation. Wie dies auszusehen hat, muss jeder für sich selbst überlegen. Von meiner Seite aus hoffe ich, dass dieser Artikel einen Teil dazu beigetragen hat. 

Was meinst du? Was ist das für ein Gefühl, wenn du etwas zu Ende gebracht hast, was du noch nie zuvor getan hast? 

Die Arbeiten zum Video haben begonnen

Freitag 12. Februar 2010 11:24 Uhr

Wir haben die Arbeiten an unserem Video wieder aufgenommen. Zwei Tage lang haben wir nun erstmal nur Interviews transkribiert. In den kommenden Tagen, die wir uns frei genommen haben, werden wir dann unser Filmmaterial noch einmal sichten und die komplette Story im Detail ausarbeiten. Es ist viel Arbeit, da wir über 20 Stunden dokumentiertes Abenteuer aus Afrika auf unserer Festplatte haben. Für uns ist es ein besonderes Projekt und wir sind Dankbar für die Arbeit. Hier kommen erste Photos. Wir halten euch auf dem Laufenden. LG

Von Mpulungu nach Kabwe

Sonntag 23. August 2009 20:35 Uhr

Nachdem wir 5 Tage in Tongwa Village und weitere 2 in Mpulungu am Lake Tanganyika gedreht haben, ging es weiter zur OM Konferenz nach Kabwe. Die 1000 Km Fahrt nach Kabwe verzögerte sich um einen Tag, weil unsere Auto einen Motorschaden hatte.